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Das Projekt

Zum Schluss

Die geschenkte Stunde am 29. Oktober 2011

Die beiden Gebärdendolmetscherinnen hatten viel zu tun an diesem Abend in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Etwa 100 Gäste fanden zwischen 22 und 2 Uhr den Weg an die Trostbrücke, um das dichte Programm zum Thema Stille mitzuerleben. Im Publikum fand sich auch ein beachtlicher Anteil von Gehörlosen, die sich teilweise auch mit dem Gehörlosenchor Hamburg präsentierten.

Neben modernen Kompositionen, die sich mit Stille befassten, gab es anregende Lesungen, interessante Talkgäste und manch neuen Eindruck zu dem, was wir als „Stille“ bezeichnen.

Die beiden Mitmachangebote, Meditatives Tanzen und Kreatives Schreiben fanden regen Zuspruch und rundeten das Angebot der geschenkten Stunde weiter ab.

Als Initiatoren dieser Veranstaltung der „Geschenkten Stunde“ sind wir glücklich und zufrieden aus dieser langen Nacht heraus gegangen.

Dafür danken wir den zahlreichen beteiligten für ihren Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit:

Dr. Eva Lindemann, Pastor Sven Quittkat, Pastorin Melanie Kirschstein, Dietmar Hamm; Pastorin Systa Ehm, Dörte Massow, den Mitarbeiterinnen des Raums der Stille unter der Koordination von Brita Matz, Isabelle McEwen; Erika Werner mit S.T.I.L e.V, Michael Bideller, Sabine Noll, Pastorin Irmgard Nauck, Boglárka Pecze, Sun-Young Nam, Mark André, Sin Huh, Uli Fischer und Doris Deutmarg mit dem Gehörlosenchor, sowie den beiden Gebärdendolmetscherinnen

Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, der Hauptkirche St. Jacobi und der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.

Stadtmission Hamburg

 


 

 

Ereignis Stille – eine Veranstaltungsreihe im Spannungsfeld von Religion und Spiritualität

 

„Du kommst nur zu dir, wenn du still wirst“, sagt der Benediktinerpater Anselm Grün. Eine Erfahrung, die heute für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich ist, denn Beruf, Medien und Verkehr lenken von einer stillen Innenschau und Konzentration ab.

„Stille hat ein Gegenüber.“, sagt Ulrich Hermannes, Geschäftsführer der Stadtmission Hamburg, "Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis, das dem Einen Stille schön und erstrebenswert erscheinen, dem Anderen schwer und bedrückend wahrnehmen lässt." Jeder hat Erfahrung mit Stille. Stille ist Alltag, sie geschieht. Stille ist gemeinsam erlebbar.

Aus der Stille Kreatives schaffen, verschwiegene Themen sicht – und hörbar machen, spirituelle und stille Orte erkunden: Um diese unterschiedlichen Pole kreisen bunte, vielfältige Veranstaltungen,
die von Mai 2011 bis zum Ende des Jahres von der Hamburger Stadtmission initiiert werden.
Unterstützt wird sie zum Beispiel vom Projekt Spiritualität des Evangelischen Kirchenkreises Hamburg Ost, der Gehörlosenseelsorge, dem Weißen Ring, dem Metropoliskino, der Bahnhofsmission, den Jesuiten vom Kleinen Michel, dem ökumenischen Forum in der Hafencity „Brücke“, dem Levantehaus, den Musikwissenschaftlern Prof. Dr. Joachim Stange-Elbe und Harriet Oerkwitz, der Historikerin Dr.Eva Lindemann und der Gefängnisseelsorge. Diskussionen, Präsentationen, ungewöhnliche Impulse und Orte der Stille laden Besucher ein, sich diesem vielschichtigen Thema zu nähern.

Den Auftakt bildete die Aussaat der Wunschsamen vom Raium der Stille am 25. Mai in der Kunsthalle in Hamburg.

Höhepunkt des Projektes stellt  "die geschenkte Stunde" in der  Nacht vom 29. auf den 30.Oktober 2011 dar (mehr unter Veranstaltungen im Oktober)
 

Das vollständige Programm ist bei der Stadtmission Hamburg, Repsoldstraße 46, 20097 Hamburg und Partnern kostenlos erhältlich.Nähere Informationen finden Sie auch hier regelmäßig aktualisiert.